Mobile Payment

Mobile Payment

Letzten Donnerstag hat die KPMG Schweiz gemeinsam mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) zu einem Mobile Payment Forum geladen. Ehrlich gesagt, sind wir als Konsumenten nach diesem Forum sehr frustriert. Die hochkarätigen Vertreter der alpari.co.in Kartenindustrie und des Handels haben an dem Forum eigentlich nur über den nicht sichtbaren Business Case, die Vergangenheit und sogar über das Ablaufdatum von Frischfleisch (true story) diskutiert. Was die Herren aber nicht beantworten konnten, ist wie Sie gedenken, das vorhandene Bedürfnis der Konsumenten betreffend Mobile Payment zu befriedigen. Das Forum hat uns von der konzeptwerkstatt so enttäuscht, dass wir das ändern wollen.

Wir haben uns mit der Absicht, vorhandene, akzeptierte Lösungen zu kombinieren und mit ein paar Anpassungen, die von vielen www.konzeptwerkstatt.ch.ebozavr.com Seiten gewünschte Konvergenz zu erreichen, auf die Suche nach bestehenden Lösungen gemacht. Dabei sind wir auf folgendes gestossen:

Produkt 1 kennen die Abonnenten unserer Konkurrenzanalysen bereits: Das iApp von PayPal.


Die neuen Features sollen es mobilen Usern erleichtern, sich kleine Beträge direkt zu überweisen – unter anderem auch mit einer etwas rustikalen Methode. Mit der neuen »Bump«-Funktion stossen Paypal-Kunden einfach kurz ihre iPhones aneinander, um Geldbeträge von einem Paypal-Konto zum anderen zu übertragen.

Eine weitere praktische Neuigkeit ist die Funktion »Split how to buy a coinstar machine Coinstar Money Transfer in Makkah, Saudi arabia Check«: Beim Restaurantbesuch mit Freunden können so die Kosten mit Hilfe der App bequem aufgeteilt werden. Einer übernimmt die Rechnung, die Anderen ermitteln über die Funktion der Paypal-App ihre Anteile und überweisen diese sofort. Geld für ein gemeinsames Geschenk zu sammeln, wird mit dem neuen Feature »Collect Money« einfacher. Selbst beim klassischen Geldgeschenk zum Geburtstag und ähnlichen Anlässen soll künftig die Paypal-iPhone-App eingesetzt werden.

»Mit dem Marktstart der neuen Version von „Send Money“ setzt Paypal ein klares Zeichen im zukunftsträchtigen Mobile Payment Segment«, erklärt Paypal-Deutschland-Chef Gregor Bieler. »Die Möglichkeit, mobil Bezahlen zu können wird von Verbrauchern weltweit zunehmend eingefordert. Gemeinsam mit Apple kann Paypal diesen Service nun auf höchstem Niveau anbieten«. Allein bei Paypal hat sich das Volumen der Zahlungen über ein mobiles Endgerät nach eigenen Angaben von 25 Mio. USD 2008 auf 141 Millionen Dollar 2009 nahezu versechsfacht.

Kundenbedürfnis gedeckt √

Kartenumsatz erhöht √

Produkt 2 haben wir bereits einmal in der Schweiz gesichtet:
Der NFC Contactless Sticker von MasterCard in Kombination mit PayPal (auf der Abbildung in Kombination mit Zoompass)

würde die PayPal App sogar noch Contactless machen.

Bedürfnis Handel nach schnellem Check Out √

Bedürfnis Kartenindustrie für MicroPayment √

Nun fehlt ja nur noch der Business Case. Dafür empfehlen wir eine kleine Anpassung bei dem Produkt 3: Das Produkt Mobile Coupon der SIX Multi Solutions (oder Xsmart) könnte mittels Werbe- resp. Coupon-Aktionen teilweise die Fixkosten für die Low-Value-Transaktionen decken und mittels Cross-Marketing-Aktionen für Mehr-Umsatz sorgen.
http://www.six-multi-solutions.com/flyer_mobilecoupon

In den USA ist dies übrigens im Web bereits der Standard. Bei Billmelater.com (eine PayPal-Tochter) übernimmt ein Werbecoupon bereits ein Teil der Transaktionsgebühren (analog DCC Modell) oder bei Google CheckOut bezahlen die Händler keine Transaktionsgebühren, solange Sie genügend AdWords Umsatz machen.

Business Case vorhanden √

Wir von der konzeptwerkstatt freuen uns auf die Kombination dieser tollen Produkte und stehen der Kartenindustrie gerne mit rat und tat bei.

Lieber Gruss

Thomas Landis

Quellen:
www.crn.de
www.youtube.com
www.paypal.com

3 Responses

  1. André Cuttat says:

    Lieber Thomas Landis, wie klein die Welt ist. Erst ist es 8h her, dass ich mich mit Claudia H. unterhalten und diese web-Adresse erhalten habe…
    An eben diesem Anlass von KPMG war ich dabei und habe mich nicht sonderlich gewundert über die Hauptakteure, ihr Verhalten und ihre Darstellungen. Wir als smarcom gehören wie e24 zu den Pionieren im Markt Schweiz und bieten das Bezahlen per Handy an Automaten an. Selber bin ich Gründungsmitglied und seit 8 Jahre CEO sowie Hauptaktionär. Seit 10 Jahren sind wir an der Swisscom-Lösung beteiligt. Seit 1. Februar können wir das Bezahlen per Handy über unsere Server abrechnen, und zwar Postfinance-Kunden, sowie alle Mobile-Operator auf die Handyrechnung. Wir suchen laufend Partnerschaften, welche das Mobile Bezahlen weiterbringen und haben als Ziel, eigentlich nichts grundsätzlich neu zu erfinden, sondern intelligent bestehende Lösung zu kombinieren. Falls Sie Interesse hätten dürfen Sie mich gerne per email kontaktieren.
    Noch zurück zu der KPMG Präsentation: Ich denke den meisten ist es wie Ihnen ergangen (mir natürlich auch). Wären dort Kunden, Investoren, o.ä. anwesend gewesen (was bei mir auch der Fall war) würde wohl niemand in dieses Thema investieren und an eine Zukunft glauben. Die Schweiz ist offenbar wieder einmal daran denselben Fehler mit einer neuen Technologie zu machen, nämlich diese in ausländische Hände zu geben, da sich Lösungen im Ausland nämlich z.T. schon durchgesetzt haben (Bsp. paybox in Österreich). Vermutlich wird der Herr von der KPMG Recht haben, dass sich ein grosser globaler Player auch in der Schweiz durchsetzen wird. Er wird ausser auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen wohl nicht auf die bestehenden Marktteilnehmer Rücksicht nehmen. Etwas frischer Wind, wenn er nicht national aufkommt dann halt international, tut unserem Land von Zeit zu Zeit gut.
    Mit besten Grüssen
    A. Cuttat

    March 29th, 2010 at 23:35
  2. Thomas Landis says:

    Lieber Herr Cuttat den frischen Wind hat scheinbar gestern auch die NZZ gespürt: http://www.nzz.ch/blogs/nzz_blogs/betablog/die_bankfiliale_in_der_hosentasche_1.5298503.html

    Beste Grüsse

    Thomas Landis

    March 30th, 2010 at 09:49
  3. Alberto says:

    .. diese US Unternehmen offeriert eine digitale ID, welche im Zusammenhang mit mobilem Zahlen eingesetzt werden könnten

    December 17th, 2010 at 09:32

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